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Reinblau ♥ Agilität

Wie agiles Arbeiten Risiken mindert und die Qualität verbessert

Die Erfahrung in vielen Projekten zeigt, dass es schwierig ist, Projekte in allen Details vorauszuplanen. Viele Dinge lernt man im Lauf eines Projekts dazu und manchmal ändern sich die Prioritäten: Dinge, die man anfangs für wichtig hielt, werden gar nicht mehr so dringend gebraucht, während andere Dinge wichtiger werden. Organisationen müssen in der Lage sein, flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Je länger man an einem starren Plan festhält, desto größer wird das Risiko, dass am Ende das Projekt nicht den erwarteten Nutzen bringt, sondern scheitert.

Visualisierungen

helfen Teams dabei, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln

Gemeinsam entwickeln, was wirklich gebraucht wird

Ein agiles Vorgehen mindert dieses Risiko und erhöht die Qualität des Produkts. Uns ist wichtig, möglichst alle, die von einem Projekt betroffen sind, von Anfang an in die Konzeption und die Entwicklung einzubeziehen. Deshalb starten wir zunächst damit, die wichtigsten Ziele des Projekts herauszufinden und betrachten das Vorhaben mit den Augen der zukünftigen Nutzer*innen: Was sind deren wichtigste Bedürfnisse? Wie finden die Nutzer*innen am schnellsten, was sie suchen? Mit den so erarbeiteten Geschichten einiger stellvertretender Nutzer*innen, den sogenannten User Stories, wird ein schlanker Prototyp entwickelt, der möglichst früh durch reale Nutzer*innen getestet wird. Was funktioniert? Was klappt nicht? Was fehlt?

Dieses Feedback fließt in die weitere Entwicklung einer ersten Produktversion ein. Diese erste Produktversion ist natürlich noch nicht „perfekt“, aber gut genug um das angestebte wichtigste Ziel zu erreichen. Auf diese Weise entsteht ein lebendiges Produkt, das auf der Grundlage von Erfahrungen realer Nutzer*innen und mithilfe des statistisch messbaren Nutzungsverhaltens Schritt für Schritt verbessert wird. So stellen wir sicher, dass wir nicht am Bedarf vorbei planen, sondern gemeinsam mit denjenigen, die das Produkt oder den Service nutzen, nur das entwickeln, was wirklich gebraucht wird.

Agile Teamarbeit

Interdisziplinäre Teams

Um die nötige Flexibilität bei der Entwicklung zu gewährleisten, arbeiten wir in interdisziplinären Teams, die sehr eng mit dem Auftraggeber gekoppelt sind. In klassischen Projektteams sind die verschiedenen Disziplinen nacheinander an einem Projekt tätig und übergeben einander „fertige“ Teilprojekte. Dabei sind Absprachen meist mühsam und kurzfristige Änderungen aufwendig. Daher arbeiten z. B. in unseren agilen Webentwicklungsteams Designer*innen, Entwickler*innen, Tester*innen und Vertreter*innen des Kunden eng zusammen, um jeweils den nächsten Schritt gemeinsam zu besprechen und flexibel umsetzen zu können.

Iteratives Arbeiten: Ausprobieren, Lernen, Verbessern (Inspect & Adapt)

Qualität durch Iteration

Die Teams arbeiten in der Regel in einem 2-Wochen-Rhythmus. Am Ende dieser Periode steht ein gemeinsamer Termin des Teams mit allen, die in der Organisation von dem Projekt betroffen sind. In diesem Meeting können sich alle Beteiligten den aktuellen Zwischenstand anschauen und Feedback dazu geben. Dieses wird sofort in die weitere Entwicklung einbezogen. In regelmäßigen internen Retrospektiven beschäftigt sich das Team damit, was an der Zusammenarbeit verbessert werden kann, wo Probleme zu beseitigen sind und wo es z. B. Bedarf für Verstärkung, Beratung etc. gibt. Dadurch lernt das Team gemeinsam und die Qualität der Arbeit wird stetig verbessert.

Anders als der Name zunächst vermuten lässt, findet agiles Arbeit in einem geregelten Rahmen statt. Alle Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams sind klar und transparent verteilt. Das iterative Arbeiten sichert die Einbeziehung aller Beteiligten sowie eine hohe Qualität der Arbeit und ermöglicht das flexible Reagieren auf geänderte Anforderungen.

Wollen Sie mehr über Agilität und unsere Arbeitsweise erfahren? Dann rufen Sie uns gerne an unter 030 985 4041-00 oder senden Sie uns eine E-Mail.